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“Erlangens Muslime zu Attentaten"
ERLANGEN (Eig. Ber. /ura) — „Betroffen und ratlos“ fühlen
sich die Mitglieder der „Islamischen Religionsgemeinschaft
Erlangen“ nach den Attentaten von Madrid.
Tief betroffen deshalb, heißt es in einer Erklärung, „weil der
Islam, eine Botschaft des Friedens und der Toleranz, in
Verbindung mit einer solch unmenschlichen Tat gebracht wird“.
Ratlos, „weil wir nichts unternehmen können, um solchen
abscheulichen Taten entgegenzuwirken“.
Wenn sich nun eine angeblich islamische Gruppe zu den
Anschlägen bekenne, dann „aber nicht in unserem Namen“, wird
betont. Die Erlanger Muslime appellieren in der Erklärung an
ihre Glaubensbrüder und -schwestern, sich zu mobilisieren und
ihre strikte Ablehnung gegenüber allen Formen des Terrorismus
sowie der dahinter stehenden Demagogie kund zu tun und somit
„eine weitere Schädigung des islamischen Ansehens abzuwehren“.
Die Erlanger rufen die muslimischen Dachverbände dazu auf, zu
diesem Zweck eine zentrale Kundgebung in Berlin zu
organisieren. 16.3.2004 0:00 MEZ
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