|
Die Initiative "Nicht Im Namen Des
Islam" verurteilt die
Ermordung des Regisseurs
und die darauf folgenden Anschläge auf Gotteshäuser und Schulen in
den Niederlanden
Nicht Im Namen Des Islam
(NINDI) verurteilt die Ermordung des niederländischen
Regisseurs Theo van Gogh und damit jeden Angriff auf
die Meinungsfreiheit egal wie ausfallend diese ist.
NINDI verfolgt mit großer Sorge die traurigen Ereignisse in
den Niederlanden und die sehr negativen Folgen für das
Zusammenleben der Bürger in den europäischen Ländern und
stellen mit tiefstem Bedauern fest, dass Eskalation überall
und jede Zeit möglich ist. Es bedarf deshalb dringend eine
differenzierten Debatte zur Analyse der Hintergründe des
abscheulichen Mordes sowie der darauf folgenden tragischen
Reaktionen.
Wir rufen sowohl die islamischen
Gemeinden und Verbände als auch die Medien und die Politik
auf, einen gemeinsamen Plan zu erarbeiten, mit dem
Ziel, einerseits muslimische Mitbürger und andererseits die
nichtmuslimische Mehrheitsgesellschaft objektiv und
unpolemisch zu informieren und Ängste auf beiden Seiten
abzubauen.
Was kann man tun,
wenn der Islam verunglimpft wird?
Dafür sieht das Gesetz vor, dass gegen
den
Religionsfrieden und die Beleidigung geklagt wird, aufgrund des Strafgesetzbuchs in
seinen Paragraphen § 166 und §167
sowie
§185 StGB.
NINDI appelliert an alle Muslime und
muslimischen Gemeinden gegen jede Art von Extremismus
entschieden vorzugehen und sich sofort von Gewalt eindeutig zu
distanzieren. Es liegt in unserem Interesse die Gelegenheit
der Versammlung vieler unserer Glaubensgeschwister in unseren
Gemeinden zu nützen, um intensiv und regelmäßig aufzuklären
und für das friedliche Miteinander auf der Basis der
freiheitlich demokratischen Verfassung einzutreten.
Das NINDI-Team
|